Umkehrosmose

umkehrosmoseAQUA Management® RO Anlagen auch Reverse Osmosis genannt, sind für den Einsatz mit Rohwässer und einem Salzgehalten bis max. 1.000 ppm ausgelegt. Die Leistungsangaben entsprechen einer Rohwassertemperatur von 15°C. Verringert sich die Wassereingangstemperatur um mehr als 1°C so verringert sich die Leistung um jeweils 3% pro abgesenkter Temperatur. Nimmt die Wassertemperatur zu, so erhöht sich die Leistung pro 1°C um ca. 3%. Gravierende Temperaturschwankungen von mehr als 10°C müssen jedoch im Auge behalten werden, da ansonsten Nachjustierungen an der Umkehrosmoseanlage vorgenommen werden müssen.

AQUA Management® Umkehrosmose werden in verschiedenen Ausführungen als Kompakt-, Stand-, Wand- und Rahmenanlagen angeboten und können aus dem Zubehörbereich ergänzt werden.
Je nach Wasserqualität ist ratsam eine Vorbehandlung des Rohwassers durchzuführen.
Bei Fragen wenden sie sich vertrauensvoll an unser Verkaufsteam.

AQUA Management® Umkehrosmoseanlagen sind seit mehr als 15 Jahre praxiserprobt und zeichnen sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Damit es auch bei einer Störung zu keiner unangemessenen Wartezeit für die Reparatur unterhält AQUA Management GmbH einen eigenen bundesweiten Werkskundendienst

WIE FUNKTIONIERT EINE UMKEHROSMOSEANLAGE?

Bei der Umkehrosmoseanlage wird Leitungswasser mit dem umgekehrten Verfahren der Osmose gefiltert und mit Druck durch eine oder mehrere halbdurchlässige Membrane(n) gedrückt. Bei der Umkehrosmose handelt es sich um eine physikalische Wasseraufbereitung. Für eine Wasseraufbereitung im Haushaltsbereich in der das Wasser

gastroline

schon der DIN-DVGW entspricht wird für die Umkehrosmoseanlage meist nur ein geringer Druck von 3-6 bar benötigt. Die Umkehrosmose-Membrane ist so aufgebaut, dass sie den Druck standhält und die verunreinigten Moleküle zurückhält, die Umkehrosmose-Membrane(n) lässt (lassen) nur die reinen Wassermoleküle (Solvente) durch. Es bleiben die Wassermoleküle und Ionen übrig welche verunreinigt sind. Hierbei handelt es sich z.B um Nitrat, Kupfer, Chlor, etc.
Diese ungewünschten Stoffe werden mit dem Abwasser abgeführt. Das Endprodukt der Umkehrosmoseanlage bezeichnet man als „Umkehrosmosewasser“. Um Ihre Umkehrosmoseanlage richtig auszulegen, benötigen wir eine Wasseranalyse.

Die Einsatzbereiche der Umkehrosmose

Gastronomie
Altenheime, Kindertagesstätten, Hotels, Restaurants, Betriebs-, Gemeinschaftsverpflegungen, Bäckereiketten, Fast-Food-Restaurants, und Mensen.

Lebensmittelindustrie
Getränke- und Lebensmittelproduktion

Medizin- und Labortechnik
Kliniken, Krankenhäuser, Ärztezentren, Apotheken, Labore

Industrielle Wasseraufbereitung
Kälte, Metallverarbeitung, Kraftwerke, Drahterodierung, Kühlschmierstoffe, Wasserstrahltechnik

Luftbefeuchtung
Elektroden-, Heizkörperbefeuchtung, Klima

Meerwasseraufbereitung
Und die folgenden Bereiche: Labor, Aquaristik, Elektrodeionisation, Haushalt.

Jede von uns hergestellte Umkehrosmoseanlage wird auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst.

BITTE BEACHTEN SIE FOLGENDE BAUSEITIGE VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN BETRIEB VON UMKEHROSMOSEANLAGEN

Nach Auftragserteilung ist dem Auftragnehmer durch den Auftraggeber eine Wasseranalyse zur Verfügung zu stellen. Liegen die Analysenwerte, die für den Betrieb der Osmoseanlage relevant sind, innerhalb der Grenzwerte, so ist kein weiterer Handlungsbedarf erforderlich.

Bei der Umkehrosmoseanlage ist die Funktion uneingeschränkt gewährleistet, sofern die unten aufgeführten Parameter und Grenzwerte des zur Verfügung gestellten Wassers eingehalten werden.

Die Verfahrenstechnik der Umkehrosmoseanlage entspricht dem heutigen Stand der Technik, von dem die Grenzwerte abgeleitet wurden.

Überschreitung der Grenzwerte
Bei Überschreitung der Grenzwerte können durch Rohwasserkonditionierung gegebenenfalls erforderliche
Korrekturen des Speisewassers für die Umkehrosmoseanlage durchgeführt werden.
Diese werden je nach Verfahren und Aufwand gesondert angeboten und berechnet und sind nicht im angebotenen Leistungsumfang der Anlagentechnik enthalten.
Die Trinkwasserleitung kalt (Weichwasser oder Trinkwasser hart) zur Versorgung der angeschlossenen Umkehrosmoseanlage muss frei von jeglichen Dosiermitteln sein. Dosiermittel können die Membranen verblocken. Dosiermittel verblocken die in der Umkehrosmoseanlage eingebauten Membranen. Nachgewiesene Dosiermittel bei einer möglichen Membranüberprüfung schließen eine sofortige Garantie, Kulanz aus.

Wie lauten die Wasser-Grenzwerte für den Betrieb eine Umkerosmoseanlage?

40401-172x300Eisen: < 0,01 mg/l
Kupfer: < 0.01 mg/l
Mangan: < 0,04 mg/l
Chlor: < 0,1 mg/l
KMnO-4 < 5 mg/l
Kieselsäure < 10 mg/l
Gesamthärte: < 28° dH bei
Rohwasseranschluss bei Vorbehandlung durch
Härtestabilisierung
Gesamthärte: < 3° dH bei Weichwasseranschluss
Die Anlage ist vor Frost zu schützen
Min. Temperatur im Betriebsraum der Anlage + 5° C
Max. Temperatur im Betriebsraum der Anlage + 25° C
Min. Wasserfliessdruck 2,5 bar, kontinuierlich mit
0,3 l/ Sekunde
bei RO Anlagen bis zu einer Leistung bis zu 420 l/h
Max. Wasserfließdruck 5,0 bar
Min. Wassertemperatur im Einspeisewasser 5° C
Max. Wassertemperatur im Einspeisewasser 30° C
Ein Stromanschluss gemäß Anlagenbeschreibung – Feuchtraum – Steckdose (mit entsprechender Absicherung) ist in unmittelbarer Nähe neben der Anlage zu platzieren max. 1.500 mm über Fertigfußboden.
Die Standfläche am Aufstellort muss genügend Tragfähigkeit besitzen
Ein Bodeneinlauf ist bauseits vorzusehen
Wandeinlauf min. DN 50 mit Geruchsverschluss / Trichtersiphon max. 300
Fertigfußboden in unmittelbarer Nähe, links neben der Anlage
Bei Verwendung eines LFM mit Alarmfunktion ist ein Leerrohr zur Ablesestelle zum verlegen des Steuerkabels bauseits vorzusehen.
Auf genug Arbeitsraum an der Anlage ist zu achten
Trinkwasseranschluss gemäß Anlagenbeschreibung mit Absperrventil
und AG Reinwasseranschluss G ¾“ Absperrventil mit AG, Material reinwasserbeständig (Edelstahl, PVC, PP, PVDF). Die Verwendung von Buntmetallen im Reinwasserbereich führt zu Leckagen, ansonsten muss das Permeat auf einen Leitwert von mindestens 80 µS/cm verschnitten werden

Bitte beachten:

Zur Vermeidung von Folgeschäden sollte das Gerät nicht länger als 24 Stunden von Strom- und Wassernetz getrennt werden.
Zur Verlängerung der Lebensdauer einer Umkehrosmoseanlage wird eine regelmäßige Wartung, mindestens einmal pro Jahr, der Anlagenteile empfohlen.

 

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