1. Das Verfahren der Umkehrosmose

Die Umkehrosmose ist eine Technologie, die Kalk, Restsalze und andere Verschmutzungen vollständig aus dem Wasser herausfiltert. Dabei wird Wasser mit hohem Druck durch eine Membrane gepresst, wobei dem Wasser bis zu 99% aller Salze und Mineralien entzogen werden. Die Umkehrosmose reduziert anorganische Inhaltsstoffe und Bakterien nahezu vollständig.

Die Umkehrosmose teilt das Wasser in zwei Teilströme: Permeat und Konzentrat. Das Permeat ist das gereinigte Wasser.

Im Konzentrat bleiben unerwünschte Inhaltsstoffe zurück. Hierbei handelt es sich zum Beispiel auch um Nitrat, Kupfer und Chlor. Das Konzentrat mit den verunreinigten Stoffen wird mit dem Abwasser abgeführt.

2. Das Prinzip der Umkehrosmose

Wenn zwei Lösungen mit unterschiedlichen Ionenkonzentrationen durch eine semipermeable Membrane getrennt sind, ergibt sich durch das natürliche Verdünnungsbestreben der konzentrierten Lösung ein Konzentrationsausgleich, durch den der osmotische Druck entsteht.

Die Umkehrosmose beruht auf der Umkehrung dieses natürlichen Prinzips. Zur Gewinnung von reinem Wasser werden Membranen aus unterschiedlichen synthetischen Materialien eingesetzt. Diese Membranen sind für Wassermoleküle durchlässig, die wassergelösten Fremdionen werden zurückgehalten. Auf die konzentrierte Lösung (Rohwasser) wird ein Druck ausgeübt, der größer ist als der osmotische Druck. Hierbei erfolgt die Trennung der konzentrierten Lösung (Rohwasser) in einen Teilstrom mit reinem Wasser (Permeat) und einem Teilstrom mit Wasser, in dem sich die von der Membrane zurückgehaltenen Wasserinhaltsstoffe befinden. Diesen Teilstrom bezeichnet man als Konzentrat.

3. Konzentratrückführung bei der Umkehrosmose

Durch die systematische Konzentratrückführung erreichen AQUA-Management Umkehrosmoseanlagen eine überdurchschnittliche hohe Ausbeute. Der Anteil des gewonnenen Reinwassers (Permeat) beträgt bis zu 75% des eingespeisten Wassers.

4. Die Membranen bei Umkehrosmoseanlagen

In AQUA Management-Umkehrosmoseanlagen werden Hochleistungsmembranen eingesetzt. Diese Spezialmembranen zeichnen sich durch hohe Rückhaltequoten und hohe Oberflächenresistenz aus. Deshalb erreichen diese Membranen lange Lebenszyklen, was sich positiv auf die Herstellkosten für reines Wasser auswirkt.

5. Die Wirtschaftlichkeit von Umkehrosmoseanlagen

Umkehrosmoseanlagen werden in immer stärkerem Maße in der Gastronomie im gewerblichen Spülen eingesetzt. Aus ökologischer und ökonomischer und hygienischer Sicht ist der Einsatz einer Umkehrosmoseanlage schon bei einem Reinwasserbedarf von ca. 100 Liter pro Tag sinnvoll. Die Wasseraufbereitung mit Umkehrosmose sorgt für ein fleckenfreies und schlierenfreies Spülergebnis und spart erheblich Spülmittel: ca. 20 Prozent Reiniger und 70 Prozent Nachspülmittel.

6. Die Wasseranalyse für die Auslegung Ihrer Umkehrosmose

Um Ihre Umkehrosmoseanlage richtig auszulegen, alle Wasserinhaltsstoffe im Rohwasser beziehungsweise vorenthärtetem Weichwasser zu berücksichtigen, erstellen wir für Sie gemäß der uns vorliegenden Wasserprobe eine Vollwasseranalyse.
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