AQUA Management® RO Anlagen, auch Reverse Osmosis genannt, sind für den Einsatz mit Rohwässer und einem Salzgehalt bis max. 1.000 ppm ausgelegt. Die Leistungsangaben entsprechen einer Rohwassertemperatur von 15°C. Verringert sich die Wassereingangstemperatur um mehr als 1 °C, so verringert sich die Leistung um jeweils 3% pro abgesenkter Temperatur. Nimmt die Wassertemperatur zu, so erhöht sich die Leistung pro 1 °C um ca. 3%. Gravierende Temperaturschwankungen von mehr als 10 °C müssen jedoch im Auge behalten werden, da ansonsten Nachjustierungen an der Umkehrosmoseanlage vorgenommen werden müssen.

AQUA Management® Umkehrosmose bieten wir in verschiedenen Ausführungen als Kompakt-, Stand-, Wand- und Rahmenanlagen an. Zu den Umkehrosmoseanlagen finden Sie auch entsprechendes Zubehör in unserem Angebot.

Je nach Wasserqualität ist es ratsam, eine Vorbehandlung des Rohwassers durchzuführen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unser Verkaufsteam.
AQUA Management® Umkehrosmoseanlagen sind seit langjährig praxiserprobt und zeichnen sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Damit es auch bei einer Störung zu keiner unangemessenen Wartezeit für die Reparatur kommt, unterhält AQUA Management GmbH einen eigenen bundesweiten Werkskundendienst.

Die Einsatzbereiche der Umkehrosmose:

  • Gastronomie
  • Altenheime, Kindertagesstätten, Hotels, Restaurants, Betriebs-, Gemeinschaftsverpflegungen, Bäckereiketten, Fast-Food-Restaurants, und Mensen
  • Lebensmittelindustrie
  • Getränke- und Lebensmittelproduktion
  • Medizin- und Labortechnik
  • Kliniken, Krankenhäuser, Ärztezentren, Apotheken, Labore
    Industrielle Wasseraufbereitung
  • Kälte, Metallverarbeitung, Kraftwerke, Drahterodierung, Kühlschmierstoffe, Wasserstrahltechnik
  • Luftbefeuchtung
  • Elektroden-, Heizkörperbefeuchtung, Klima
    Meerwasseraufbereitung
  • Labor, Aquaristik, Elektrodeionisation, Haushalt

Jede von uns hergestellte Umkehrosmoseanlage wird auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt.

BAUSEITIGE VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN BETRIEB VON UMKEHROSMOSEANLAGEN
Nach Auftragserteilung durch Sie als Auftraggeber stellen Sie uns als Auftragnehmer bitte eine Wasseranalyse zur Verfügung. Liegen die Analysenwerte, die für den Betrieb der Osmoseanlage relevant sind, innerhalb der Grenzwerte, so ist kein weiterer Handlungsbedarf erforderlich.

Bei der Umkehrosmoseanlage ist die Funktion uneingeschränkt gewährleistet, sofern die unten aufgeführten Parameter und Grenzwerte des zur Verfügung gestellten Wassers eingehalten werden.

Die Verfahrenstechnik der Umkehrosmoseanlage entspricht dem heutigen Stand der Technik, von dem die Grenzwerte abgeleitet wurden.
Überschreitung der Grenzwerte beim Betrieb der Umkehrosmoseanlage
Bei Überschreitung der Grenzwerte können durch Rohwasserkonditionierung gegebenenfalls erforderliche Korrekturen des Speisewassers für die Umkehrosmoseanlage durchgeführt werden. Diese bieten wir Ihnen je nach Verfahren und Aufwand gesondert an und berechnen diese zusätzlich. Sie sind nicht im angebotenen Leistungsumfang der Anlagentechnik enthalten.

Die Trinkwasserleitung kalt (Weichwasser oder Trinkwasser hart) zur Versorgung der angeschlossenen Umkehrosmoseanlage muss frei von jeglichen Dosiermitteln sein. Dosiermittel können die Membranen verblocken. Nachgewiesene Dosiermittel bei einer möglichen Membranüberprüfung schließen eine sofortige Garantie und Kulanz aus.

Wie lauten die Wasser-Grenzwerte bei einer Umkehrosmose?
Eisen: < 0,01 mg/l
Kupfer: < 0.01 mg/l
Mangan: < 0,04 mg/l
Chlor: < 0,1 mg/l
KMnO-4 < 5 mg/l
Kieselsäure < 10 mg/l
Gesamthärte: < 28° dH bei
Rohwasseranschluss bei Vorbehandlung durch
Härtestabilisierung
Gesamthärte: < 3° dH bei Weichwasseranschluss

Die Anlage ist vor Frost zu schützen
Min. Temperatur im Betriebsraum der Anlage + 5° C
Max. Temperatur im Betriebsraum der Anlage + 25° C
Min. Wasserfließdruck: 2,5 bar, kontinuierlich mit
0,3 l/ Sekunde
bei RO Anlagen bis zu einer Leistung bis zu 420 l/h
Max. Wasserfließdruck 5,0 bar
Min. Wassertemperatur im Einspeisewasser 5° C
Max. Wassertemperatur im Einspeisewasser 30° C

Ein Stromanschluss gemäß Anlagenbeschreibung – Feuchtraum – Steckdose (mit entsprechender Absicherung) ist in unmittelbarer Nähe neben der Anlage zu platzieren, max. 1.500 mm über Fertigfußboden.
Die Standfläche am Aufstellort muss genügend Tragfähigkeit besitzen
Ein Bodeneinlauf ist bauseits vorzusehen
Wandeinlauf min. DN 50 mit Geruchsverschluss / Trichtersiphon max. 300
Fertigfußboden in unmittelbarer Nähe, links neben der Anlage
Bei Verwendung eines LFM mit Alarmfunktion ist ein Leerrohr zur Ablesestelle zum verlegen des Steuerkabels bauseits vorzusehen.
Auf genug Arbeitsraum an der Anlage ist zu achten.
Trinkwasseranschluss gemäß Anlagenbeschreibung mit Absperrventil
und AG Reinwasseranschluss G ¾“ Absperrventil mit AG, Material reinwasserbeständig (Edelstahl, PVC, PP, PVDF). Die Verwendung von Buntmetallen im Reinwasserbereich führt zu Leckagen. Ansonsten muss das Permeat auf einen Leitwert von mindestens 80 µS/cm verschnitten werden
Bitte beachten:
Zur Vermeidung von Folgeschäden sollte das Gerät nicht länger als 24 Stunden von Strom- und Wassernetz getrennt werden.

Zur Verlängerung der Lebensdauer einer Umkehrosmoseanlage wird eine regelmäßige Wartung, mindestens einmal pro Jahr, der Anlagenteile empfohlen.

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