Wasserenthärtung

Die Wasserenthärtung

AQUA Management ® Weichwasseranlagen auch Wasserenthärtung oder Softener genannt gehören heute zu den wichtigsten Eckpfeilern der klassischen Wasseraufbereitung. Hier wird unterschieden zwischen den einzelnen Anwendungsgebieten:

– Enthärtungsanlagen für den Haushaltsbereich – Spitzenklasse mit effizienter Technik DVGW geprüft
– Wasserenthärtung für Gewerbe Zeit- Mengen- und Computergesteuert
– Enthärtung für die Industrie Sensor- und Qualitätsgesteuert

AQUA Management ®-Weichwasseranlagen arbeiten nach dem klassischen Ionenaustausch-Verfahren und reduzieren auf natürliche Weise den Kalkgehalt des Brauch- Trink- oder Prozesswassers.
Das zu enthärtende Wasser durchfließt eine mit Spezialharz gefüllte Ionenaustauschersäule (Harzsäule). Beim durchströmen werden die im Wasser gelösten Kalzium- und Magnesium-Ionen entfernt und so das Wasser enthärtet.

Das Ionentauschverfahren im Detail:

2020c_cutaway_AdPlannerWährend dem Enthärtungsprozess werden mit Hilfe eines stark sauren Austauscherharzes die Härtebildner Kalzium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen getauscht. Hierdurch entstehen aus den Härtebildnern, wie z.B. Kalziumhydrogenkarbonat, entsprechend gut lösliche Natriumsalze, z.B. Natriumhydrogenkarbonat. Die Folge ist, das Wasser wird fast vollständig von Härtebildnern befreit und erreicht Resthärten von weniger als 0,05 °dH.

 

Die Regeneration des Ionenaustauschers:

Nach Durchfluss einer zuvor bestimmten Wassermenge oder zeitlich festgelegtem Abstand ist das Ionenaustauscherenthärterharz erschöpft, so dass die Regeneration mit Natriumchlorid (Regeneriersalz oder Flüssigsole) durchgeführt werden muss, d.h. die Kalzium- und Magnesiumionen werden wieder verdrängt, das Harz mit Natriumionen beladen. Zu beachten ist, bei Einsäulenanlagen (Einzelenthärter) steht während der Regeenration nur Hartwasser zur Verfügung, sobald im Gewerbe oder Industie kontinuierlich Weichwasser benötigt wird muss eine Doppelenthärtung gewählt werden.

Wasserenthärtungsanlagen mit Zeitsteuerung werden meist als Einzelanlagen konzipiert. Die Regeneration erfolgt zu einem definierten Zeitpunkt, an dem kein Weichwasser benötigt wird.

Wasserenthärtungsanlagen mit Mengen- oder Volumensteuerung nutzen wirtschaftlich und ökologisch die Harzkapazität am besten aus. Ein Wassermesser erfasst das entnommene Weichwasser und gibt nach einer zuvor definierten Weichwassermenge Impulse an die Steuerung weiter welche dann automatisch die Regeneration einleitet.

Enthärtungsanlagen mit Qualitäts- oder Sensorsteuerung bieten ein Optimum an Betriebssicherheit, ihre Arbeitsweise ist unabhängig von der Wasserqualität und vom Weichwasserverbrauch. Der chemische Zustand des Ionenaustauscherharzes wird kontinuierlich überwacht und gemessen, die Regeneration wird ausgelöst, sobald das Harz erschöpft ist.

Durch den Austausch von Ionen während der Enthärtung verändert sich der Salzgehalt nur sehr geringfügig

Vorteile für unsere Kunden.

Qualifizierte Beratung mit richtiger Auslegung, schnelle Angebote, Ersatzteilversorgung über Nacht und im Fall von Problemen technische Unterstützung durch Werkskundendienst vor Ort.

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